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Matt Aust

Matt Aust

Matt Aust

Schöner als die Wirklichkeit



Matt Aust macht Bilder, die wirken, als hätte er sie in den Hochtälern und an den Urküsten der Dinosaurier aufgenommen, fantastisch, filmreif und ideal für Sci-Fi-Buchtitel. Der 31jährige Hallenser zeigt eine märchenhaft-utopische Farben- und Sternenvielfalt, die schöner ist als die Wirklichkeit. Es leuchtet, spiegelt und scheint zu explodieren, das allerdings ganz langsam, lautlos und friedlich. Matt kombiniert für seine Astrolandschaften Himmel und Erde, Menschen tauchen in der Regel nur am Rande auf, das Hauptmotiv bildet die Milchstraße. Für solche Bilder fährt der Fotograf in die Berge, vornehmlich in die Alpen. Dort, wo es richtig dunkel ist, steigt er nachts mit seiner 25 Kilogramm schweren Ausrüstung stundenlang nach oben. Hat er die Sterne dann eingefangen, stellt er sein Zelt in den Schnee und erholt sich im Schlaf. Auch auf dem Brocken will er es wieder versuchen, der ist nicht so weit weg, allerdings herrsche im Harz oft ungeeignetes Wetter. Apropos nicht so weit weg: Eins seiner populärsten Bilder, sagt Matt, entstand am Süßen See in der Nähe von Eisleben.

Bild von Matt Aust

© Matt Aust

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© Matt Aust


Im Internet kann man die Fotos kaufen, ein Kalender lief letztens ziemlich gut, neu sei sein Filter gegen Lichtverschmutzung. Außer auf den Gipfeln sieht man den Fotografen, der eine Weile in Garbsen bei Hannover lebte und dort merkte, wie ihm Halle fehlt, auch auf Hochzeiten arbeiten.


Internet:

www.star-trails.dewww.facebook.de/startrailsmattaust


Bild von Matt Aust

© Matt Aust

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