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Sushi und Wein Sushi und Wein Sushi & Wein

Dresdner Gastlichkeit

Monat für Monat essen und trinken wir uns durch die Lokale der Stadt, machen uns Notizen, ein paar Fotos und geben Euch anschließend gastronomische Ausgehtipps.


Sushi & Wein


Dresdens Nachtklubkönig Wolfgang "Wolle" Förster ist längst auch aus der gastronomischen Szene nicht mehr wegzudenken. Seit vier Jahren betreibt der Multi-Unternehmer neben seiner stadtbekannten Nachtbar durchaus erfolgreich ein kleines japanisches Feinschmecker-Restaurant. Im "Sushi & Wein" auf der Maxstraße 1 kommen die Freunde von rohem Fisch, diversen Meeresfrüchten und Nori voll auf ihre Kosten. Jetzt verleiht der experimentierfreudige Gastronom seiner fernöstlichen Haute Cuisine eine interessante sächsische Note. Wolles neue Kreation "Sushi & Radeberger Bitter" könnte die Geschmacksnerven und den Zeitgeist der Dresdner Gastronomieszene gleichermaßen treffen. Dank einer Prise asiatischer Gewürze harmoniert die bekömmliche Spirituose aus der Westlausitz mit der kulinarischen Spezialität aus dem Land der aufgehenden Sonne. Den "Radeberger Sushi Teller" gibt es ab sofort täglich von 11 bis 23 Uhr. Für alle, die einmal die hohe Kunst des Sushi-Rollens erlernen möchten, bietet das Restaurant an jedem letzten Dienstag im Monat einen Lehrgang an.


Zu finden in:

Dresden, Maxstraße 1
Telefon (0351) 484 25 46


Internet:

www.sushi-und-wein.de


Wort: Maria Gubsch / Bild: Tobias Kade





La Campagnola La Campagnola La Campagnola La Campagnola La Campagnola

La Campagnola


Inmitten der schönen Umgebung, direkt an der Elbe, im Alten Fährgut Loschwitz hat mit dem La Campagnola Anfang März ein italienisches Restaurant mit angeschlossener Pension eröffnet. Über drei Räume in stilvoller Atmosphäre erstreckt sich das weitläufige Gewölbe. Die Räumlichkeiten, teilweise durch Rundbögen miteinander verbunden, sind ganz in Weiß gehalten und tauchen das Restaurant in ein angenehmes Ambiente.
Das Herzstück des La Campagnola bildet die große Theke am Eingangsbereich mit direktem Blick in die Küche. Im angrenzendem Gast-raum mit Fachwerk-Elementen können die Besucher bei Kerzenlicht und dezenter Blumendekoration an weiß gedeckten Tischen auf bequemen Korbstühlen Platz nehmen.
Die breite Glasfront im Raum gibt bei Tageslicht den Blick auf die Elbe frei. Bei Dunkelheit schimmern dann die Lichter der Nacht in die Lokalität. Bei so viel Ambiente kommt schnell Wohlfühl- und Urlaubsatmosphäre auf. Die Sommerwirtschaft und ein sich anschließender Naturgarten bieten bei schönem Wetter ebenfalls Gelegenheiten zum Verweilen und können das wohltuende Flair noch steigern.
Im La Campagnola gibt es überwiegend italienische Küche. Die angebotenen Speisen sind vielfältig. Aperitife, wie der alkoholfreie italienische Sanbitter, Campari oder Martini, und Vorspeisen wie Bruschetta Campagnola oder wie Carpaccio di Manzo "Cipriani" werden geboten. Neben Antipasti gibt es auch verschiedene Suppen und Hauptgerichte mit Fisch, wie die Tagliata di tonno. Fleischgerichte und vegetarisches stehen ebenso auf der Karte. Und Desserts mit so wohlklingenden Namen wie Parfait di Mandorle con Salsa alla Vaniglia, das ist ein Mandel-Parfait mit Vanillesauce, runden den Abend gut ab. Auch Kinderteller sind bestellbar. Das La Campagnola bietet den Gästen außerdem erlesene Weine und verschiedene Longdrinks an.
Bei dieser bekömmlichen Mischung aus italienischen Speisen und Getränken, der freundlichen Bedienung und dem schönem Ambiente im Alten Fährgut Loschwitz ist es kein Wunder, dass die zahlreichen Gäste zufrieden aussehen. Wenn das Restaurant weiterhin so gut besucht bleibt wie zur Neueröffnung am 8. März, wird es sicher ein voller Erfolg.
Bestellungen für Familienfeiern, Geschäftsessen und Hochzeiten werden selbstverständlich gern entgegengenommen. Im Gebäude befinden sich außerdem mehrere Gästezimmer. Das La Campagnola ist also auch ein Tipp für Dresden-Besucher.
Diese übernachten dann gleich in einem historischen Haus, erbaut im Jahre 1697. Bevor das La Campagnola hier einzog, wurden die Räumlichkeiten bereits als Weinpresse, Fährgut und Künstlerwohnsitz genutzt. In der Tat - ein Haus mit Geschichte.
Das La Campagnola und seine Küche haben täglich von 11.30 Uhr bis 23.30 Uhr geöffnet.


Zu finden in:

Dresden, Friedrich-Wieck-Straße 45
Telefon (0351) 314 10 23


Internet:

www.lacampagnola-dresden.de


Wort: Maria Jade / Bild: Tobias Kade




Lindenschänke Lindenschänke Lindenschänke

Lindenschänke


Mit der Lindenschänke hat sich die neue Betreiberin Andrea Engert endlich den langgehegten Traum vom eigenen Restaurant erfüllt. Die gebürtige Vogtländerin hat den Sprung gewagt und das denkmalgeschützte Wirtshaus, welches idyl-lisch direkt am Übigauer Elbufer liegt, vom Szenegastronom Gerd Kastenmeier übernommen. (Der will sich nun intensiver seinem neuen Restaurant im Kurländer Palais und dem wachsenden Catering-Geschäft widmen.) Die Fußstapfen für Andrea Engert sind also ziemlich groß. Denn Kastenmeier hat das Traditionswirtshaus Lindenschänke zu einer der beliebtesten kulinarischen Adressen der Landeshauptstadt gemacht. Die neue Wirtin sieht diese Ausgangssituation als Motivation und große Chance. "Ich werde Kastenmeiers funktionierendem Konzept der sächsisch-bayerischen Karte mit Hausmannskost auf jeden Fall treu bleiben", verspricht sie. Die vielen Stammgäste und Sommerausflügler werden in der Lindenschänke also auch weiterhin auf ihre Kosten kommen.
Dennoch will die bisherige Restaurantleiterin des Espitas in Dresden-Gruna dem Haus ihre eigene Note verleihen. Mit neuen regionalen Köstlichkeiten, wie hausgemachten Vogtländischen grünen Klößen mit Rotkraut und Gänsebraten etwa. Und das werden bei weitem nicht die einzigen Neuerungen auf der Speisekarte bleiben. Denn Andrea Engert ist passionierte Köchin und will selbst als Restaurantleiterin den Kochlöffel nicht ganz aus der Hand legen. "Auch als Chefin möchte ich weiterhin gerne ab und zu in der Küche stehen, allerdings nicht im normalen Restaurantbetrieb, sondern, um neue Gerichte zu kreieren und auszuprobieren."
Es bleibt also abwechslungsreich und hochwertig in Übigau, aber nicht nur im Restaurant. Im Frühjahr und Sommer bietet sich den Gästen im Biergarten der Lindenschänke einer der schönsten Elbblicke in ganz Dresden. Unter den schattigen Linden, denen das seit 1862 bestehende Wirtshaus seinen Namen verdankt, genießt Ihr am besten ein kühles Augustiner mit leckerer Brotzeit. So sind entspannte Stunden garantiert. Das Kleinod an der Elbe wird also auch zukünftig Wanderer, Radler und Erholungssuchende anziehen. Und Andrea Engerts Vorgänger Gerd Kastenmeier ist sich ganz sicher, dass er nicht das letzte Mal in der Lindenschänke war.


Zu finden in:

Dresden, Altmickten 1
Telefon (0351) 859 95 77


Internet:

www.wirtshauslindenschaenke.de


Wort: Maria Gubsch / Bild: Tobias Kade