Dresdner Gastlichkeit
Monat für Monat essen und trinken wir uns durch die Lokale der Stadt, machen uns Notizen, ein paar Fotos und geben Euch anschließend gastronomische Ausgehtipps.
Espitas
Das Espitas in Dresden-Gruna ist eines der insgesamt fünf Espitas-Restaurants in Sachsen - die mit der mexikanischen Lebensart im Konzept. Ende letzten Jahres war es wegen eines technischen Defekts eines Nachtspeicherofens komplett abgebrannt. Im Eiltempo wurde es dann von Grund auf wieder hergerichtet.
"Laut unserer Firmenphilosophie wollten wir sämtliche Möbel und Dekorationsobjekte abermals komplett aus Mexiko beziehen", sagt Robert Laskowski vom Espitas-Marketing-Management. So traten also Anfang dieses Jahres die vielen Tische, Stühle, Möbel und sonstigen liebevoll ausgesuchten, warm orange leuchtenden Einrichtungsgegenstände des Restaurants eine lange Reise an. Mit dem Schiff wurde alles von Mexiko nach Deutschland gebracht.
"Eine Besonderheit gibt es noch: Seit unserer Wiedereröffnung im März haben wir auch eine Statue der heiligen Jungfrau Maria als ehrwürdige Schutzpatronin vor dem Eingang stehen, damit nichts mehr schief geht", erzählt Robert Laskowski. Das Restaurant ist geräumig und verwinkelt und bietet auch eine extra Kinderspielecke. So können die Kinder spielen und die Eltern am Tisch in Ruhe miteinander reden. Selbstverständlich werden auch Kinderportionen angeboten. Das Espitas-Restaurant besitzt eine sich lang erstreckende Sonnenterrasse mit breiten Fenstern und Ausblick. Die Außenplätze vor dem Restaurant sind für warme Tage gedacht. Auf der selbstgebauten Holzterrasse, in warmen Farben gehalten und ebenfalls mit den aus Mexiko herbeigeschafften Tischen und Stühlen und Sonnenschirmen versehen, kann im Freien gegessen und getrunken werden. Dieses Angebot scheint auch jetzt schon tatsächlich oft genutzt zu werden, die Sitzgelegenheiten sind zahlreich.
Montag bis Freitag wird von 11 bis 14 Uhr ein Mittagsbuffet geboten, an Sonn- und Feiertagen von 10 bis 15 Uhr der Espitas-BBQ-Brunch. Beide Male heißt es: All You Can Eat zum festen Preis.
Die Karte des Restaurants bietet den Gästen verschiedene kulinarische Leckerbissen. Beginnend mit den Entradas, das sind die Vorspeisen, kann über diverse Hauptgerichte bis hin zu wechselnden Desserts geschlemmt werden. Ganz nach feurig mexikanischer Art können zum Beispiel auch Mehlwürmer mit Salat probiert werden. Das ist etwas für die Wagemutigen unter den Gästen. Doch wer weiß, vielleicht schmeckt dieses außergewöhnliche Gericht ja wirklich gut. Ansonsten gibt es eine reichhaltige Auswahl an Nachos, Tortillas, Wraps, Salaten sowie Kartoffel- und Tacco-Gerichten. Außerdem Chicken Wings, Steaks und diverse Fisch- und Fleischgerichte. Die komplette Speisekarte und die Möglichkeit für Online-Reservierungen findet Ihr im Internet.
Zu finden in:
Dresden, Bodenbacher Straße 26bTelefon (0351) 216 39 44
Internet:
www.espitas.deWort: Maria Jade / Bild: Tobias Kade
Mai An Sushi
Das Dresdner World Trade Center bietet seinen Besuchern seit März eine neue kulinarische Adresse, die Mai An Sushi Bar. Das modern eingerichtete Ladenlokal ist in unmittelbarer Nähe der Comödie zu finden, im Einkaufs- und Geschäftsviertel der Freiberger Straße.
So scheint es kein Wunder, dass Tran Thi Huyen Trang, die Geschäftsführerin des Familienunternehmens die Su-shirollen auch für die Mittagspause der vielen Mitarbeiter des WTC empfiehlt: "Die asiatischen Spezialitäten sind gesund, fettarm, machen satt und liegen dennoch nicht schwer im Magen. Genau das Richtige für die 30minütige Pause oder einen kurzen Halt zwischendurch." Frau Trang, die die letzten vier Jahre Sushi in der Alten Mensa zubereitete, geht nun den nächsten Schritt im Business-Bereich.
"Das Restaurant passt hervorragend in das neue Konzept des WTC. Das Atrium wird aufgewertet durch neue Wasserbecken und Lichteffekte, die ab Mitte April eine frische Atmo-sphäre schaffen. 'Qualitativ hochwertig' ist das Leitbild, das auch durch Mai An Sushi vertreten wird", schwärmt Jürgen Rees, Manager des WTC. Mit grasgrünen Sitzbänken und Holztischen sieht das Lokal in der Tat hübsch und natürlich aus, lädt zum längeren Aufenthalt ein. Durch die breite Fensterfront kann dabei das Treiben in der überdachten Mall beobachtet werden. Im Freibereich gibt es weitere 20 Sitzplätze. Genossen wird à la carte oder als Menü in Variationen. Zur Auswahl stehen Nigiri, das ist handgeformter Reis mit verschiedenen Belägen wie Lachs, Thunfisch, sogar Oktopus. Maki, die wohl bekannteste Sushi-Form, eine mit Algen umwickelte Reisrolle, gefüllt mit Lachs, Gurke und anderen Beilagen. Bei der Inside-Out-Roll ist die Füllung außen, der Reis innen. Auch große Sushi in Seetang können probiert werden. Familie Trang bereitet die Röllchen frisch und am laufenden Band hinter der Theke. Die Zubereitung sieht gekonnt aus und ist einen neugierigen Blick auf die Mitarbeiter in ihren traditionellen Kimonos wert.
Neben Speisen steht den Gästen eine große Auswahl an Getränken zur Verfügung. Interessant sind dabei vor allem die leckeren Säfte aus Litschi, Papaya oder Guave, die asiatischen Biersorten oder der Reiswein Sake.
Beim Anblick der liebevoll handgefertigten Reis- und Fischleckereien schleicht sich ein Gedanke ein: Sushi macht bestimmt glücklich oder ist zumindest gesund. Vielleicht steht das Wort "Sushi" ja auch nicht umsonst für "Langes Leben". Tran Thi Huyen Trang bemerkt aus aktuell-traurigem Anlass, dass bei ihr keine Lebensmittel aus Japan verarbeitet werden.
Geöffnet hat die Mai An Sushi Bar täglich von 10 bis 21 Uhr. Die Betreiber bieten auch Catering an. Bestellt werden kann telefonisch unter (0351) 48484957 oder vor Ort aus der Speisekarte.
Zu finden in:
Dresden, Freiberger Straße 39Telefon (0351) 48 48 49 57
Internet:
www.mai-an-sushi.deWort: Maria Jade / Bild: T.K.
Mangoo
Im Herzen unserer Stadt erstreckt sich seit einigen Jahren das Kneipen-viertel Weiße Gasse, und es erfreut sich nicht nur bei Touristen größter Beliebtheit. Hier befindet sich auch das Mangoo, ein kubanisch-karibisches Restaurant mit Cocktailbar. Besitzer Bart Liedenbaum, dessen Lokalität dieses Jahr ein Revival feierte, kommt aus den Niederlanden. Eine kuriose Mischung, die sich auch im Interieur der Bar widerspiegelt: Die Farben der Bar leuchten lila bis blau, es hängen kleine Spiegel an den Wänden. Auf zwei Etagen stehen mehrere Sofas, lederne Ohrensessel und Tische, an denen die Gäste Platz nehmen können. Eine Wendeltreppe führt sie dabei nach oben. Vor der karibischen Bar gibt es außerdem noch Außensitzplätze. Die Bar besitzt eine große Fensterfront, perfekt um nach draußen zu blicken, auf das geschäftige Treiben im Viertel der Kreuzkirche. Ein junges dynamisches Team kümmert sich um das Wohl der Gäste. Die nämlich sollen sich, so Bart Liedenbaum, hier wie im Kurzurlaub wähnen.
"In der Bar, in der es auch Speisen gibt, werden sich die Besucher schon nach dem Eintreten wie in der Karibik fühlen. Nicht nur Salsa-Rhythmen und die gemütliche Kolonialstileinrichtung erinnern an die Karibik der 1930er Jahre, auch die Speisekarte lässt keine Wünsche offen", meint der Besitzer. Der Kolonialstil ist seit dem 16. Jahrhundert durch seine markanten Bauten mit den verspielten Stilmerkmalen bekannt. Prunkvoll und auffällig sollte es sein.
Der Besitzer erzählt weiter: "Ob verschiedene Fischspezialitäten, Tapas oder Salate - für jeden ist etwas dabei. Eine umfangreiche Getränke und Cocktailauswahl runden das Angebot ab", sagt er. Die Karte ist mit karibischen, kreolischen und internationalen Speisen in etwa so international wie die Gäste des Mangoo. Sicher soll dieses weltoffene Flair an die vielen Einflüsse erinnern, die in der Karibik wirken.
Nach einer kurzen Beratung mit den Kellnern ist schnell aus der Karte gewählt: Es gibt Süßkartoffel-Bananensuppe mit Käseblätterteig. Auch Hähnchen in Knoblauchsoße mit Süßkartoffelecken und Knoblauch-mayonnaise oder ein warmer Schokoladenkuchen mit Erdbeerpüree stehen in der Speisekarte. Vegetarische Gerichte und kleinere Vorspeisen sowie verschiedene Desserts werden ebenso angeboten, um die Gäste satt zu machen. Die Gerichte in verschiedenen Größen können im Mangoo raffiniert miteinander kombiniert werden und liegen preislich zwischen 6 und 20 Euro. Geöffnet hat die karibische Bar täglich ab 16 Uhr, das Ende ist offen.
Zu finden in:
Dresden, Kreuzstraße 1-3Telefon (0351) 497 66 00
Text: Maria Jade / Bild: Tobias Kade
BLITZ! DRESDEN
weitere Themen in diesem Monat:
Gastrovorstellungen 2011:
- Evergreen
- Stadt Dresden
- Villa de Baron
- Club Puschkin
- Sarrasani
- Sportsbar
- Steakhaus
- Fahrenheit
- Hühnerhaus Dresden
- Sommers Kurhaus
- Restaurant Vincent
- Kochloft
- Steiger am Landhaus
- Shou Sushi
- Hot Wok
- Augustiner
- bean&beluga
- Delizia in der Villa Emma
- Elbterrasse Wachwitz
- Taverna Akropolis
- HB-Kügelgenhaus
- Sushi & Wein
- La Campagnola
- Lindenschänke
- Truffaldino
- El Rodizio
- Kraftwerk Mitte
- New In Town
- Restaurant Ven
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