Dresdner Gastlichkeit
Monat für Monat essen und trinken wir uns durch die Lokale der Stadt, machen uns Notizen, ein paar Fotos und geben Euch anschließend gastronomische Ausgehtipps.
Elbterrasse Wachwitz
Im Stadtteil Loschwitz, nahe des Landschaftsschutzgebiets Wachwitzer Höhenpark, liegt die romantische Elbterrasse Wachwitz direkt an der Elbe. Neben einem Restaurant mit Biergarten befindet sich auch ein Hotel im Haus. Das "Blaue Wunder" und das Schloss Pillnitz liegen nicht weit entfernt. Nach einem Besitzerwechsel ist seit einigen Wochen Tilo Piegholdt der neue Betreiber. Er scheint ein Auge für Außergewöhnliches zu haben. So bot er seinen Gästen bereits zur Eröffnung des Biergartens Live-Jazz mit der Dresdner Band Jazzlounge.
Das Aussehen des Biergartens selbst wurde gleich mit verändert. Neue Biergartenmöbel, ein Brunnen und viele Blumen erwecken den Außenbereich nach dem Wechsel zu neuem Leben. Vom Biergarten aus kann der Besucher fast das Elbwasser berühren. Auf jeden Fall ist es möglich, von einem der Außensitzplätze aus Elbschiffe, Ruderer oder Enten zu beobachten und die Seele baumeln zu lassen. Es sieht also so aus, als hätte das Kleinod am Elbestrand einen kreativen neuen Hausherren bekommen, der sich liebevoll um die Anlage kümmert. So wurde auch erstmals in der Geschichte der Elbterrasse Wachwitz ein Maibaum aufgestellt. Der obligatorische Maibockanstich folgte bereits zum 1. Mai.
Das Augenmerk der Speisen im Restaurant liegt auf deutscher und speziell landestypisch sächsischer Küche. Es werden Vorspeisen und Suppen angeboten sowie Hauptgerichte, eine Vesper und diverse Desserts, Käse und Eiskreationen. Interessant klingt u.a. das Elbterrasse-Menü, bestehend aus Bruschetta, Galantine von der Poularde, das ist ein besonders schweres Hähnchen, bzw. Medaillons vom sächsischen Landschwein, Käsekreationen und einem Mousse au Chocolate mit einem Ragout von frischer Ananas und Minze.
Für Vegetarier ist auch gesorgt, mit Käsespätzle und Grillgemüse zum Beispiel. Schmackhaft klingende Buffet-Angebote wie das Wachwitzer oder das Elb-Buffet hat Thilo Piegholdt ebenfalls im Programm. Die Weinkarte, mit zahlreichen sächsischen Weinen bestückt, macht das Essen komplett. Zusammen mit dem netten Ambiente des Restaurants kann das die Grundlage eines guten Gesprächs und somit eines gelungenen Abends werden.
Auch der Besitzer hofft nach der schönen und gelungenen Eröffnungsfeier jetzt auf weitere zahlreiche und neugierige Restaurantbesucher. Eine gute Idee ist sicher, mit dem Fahrrad den schönen Elberadweg direkt bis zur Elbterrasse zu radeln und sich dann auf ein kühlendes Getränk auf den Sonnenplätzen zu freuen. Geöffnet ist von Montag bis Sonntag von 11 bis 24 Uhr.
Zu finden in:
Dresden, Altwachwitz 14Telefon (0351) 26 96 19
Internet:
www.elbterrasse-wachwitz.deWort: Maria Jade / Bild: Tobias Kade
Taverna Akropolis
Durch den kürzlich eröffneten Teil der Altmarkt-Galerie ziehen seit Ende März griechische Aromen. Yannis Hanna, der aus Thessaloniki stammende Besitzer, hat hier mit der Taverna Akropolis sein zweites Restaurant eröffnet und ist sichtlich stolz darauf.
Vor neun Jahren erfüllte er sich auf der Bienertstraße in Dresden-Plauen mit dem Irodion-Pallas seinen Traum vom ersten Restaurant. Das Interieur seines zweiten Lokals erinnert nicht von ungefähr an eine Akropolis. Wie Erlebnisgastronomie fühlt sich ein Besuch bei Yannis Hanna an. Über die bequem gepolsterten Sitze spannt sich ein Gemäuer aus Säulen und spitz zulaufenden Giebeln - wie in einer griechischen Tempelanlage. Bei den alten Griechen wurden die Tempel auch als Stadtfestungen benutzt. In der Taverna Akropolis kommt beim Anblick Urlaubsstimmung auf. Im hinteren Winkel des Restaurants befinden sich breite Fenster für den Blick nach draußen, davor weitere Sitzgelegenheiten. Der Ausblick vom ruhigeren Teil der Taverna Akropolis nach draußen bietet Einkäufern und Shopping-Müden Pause und Erholung.
Das Konzept der Taverna Akropolis erklärt Yannis Hanna so: "Ich biete ein einmaliges griechisches Frühstücksbuffet an. Verschiedene griechische Speisen werden präsentiert. Die Gäste können selber auswählen, was sie gern essen möchten. Dazu gibt es ein Glas Sekt oder eine Tasse Kaffee. Ab 11.30 Uhr bauen wir dann das Tagesbuffet auf. Der Kunde stellt sich aus den verschiedenen dargebotenen Hauptgerichten sein Lieblingsessen zusammen."
Die Essen werden alle frisch zubereitet und stehen auf Marmortischen. Kindergerichte, einen Kindertisch und Kindersitze sowie vegetarische Empfehlungen gibt es ebenso. Die Buffetangebote sind montags bis samstags zu je 8,50 Euro zu bekommen.
Yannis Hanna und sein Team offerieren auch verschiedene Pita-Gerichte, Scampi-Pita, Souzouki-Pita oder Gyros-Pita. Das weiche Fladenbrot aus Hefeteig ist in Griechenland eine Delikatesse. Das Fleisch für das Gyros kommt direkt vom Grillspieß, der sich in der Taverna Akropolis dreht.
Als Dessert gibt es griechischen Joghurt mit Honig und Walnüssen. Und auch beim abschließenden Frappé, dem typisch südlichen Getränk, bestehend aus kaltem aufgeschäumten Kaffee mit Eiswürfeln, kommen Sommergefühle auf.
Zu finden in:
in der Altmarkt-GalerieDresden, Webergasse 1
Wort: Maria Jade / Bild: T.K.
HB-Kügelgenhaus
Bereits seit März ist auf der Hauptstraße 13, im barocken Teil Dresdens, ein Stück bayrische Lebensart zu finden. Mit dem HB-Kügelgenhaus kommt etwas München in die sächsische Landeshauptstadt.
"Das Inventar unseres Restaurants, die Tische und Stühle, auch die Holztische für den Lichthof und die Außenplätze, wurden alle Stück für Stück aus München geliefert", meint Daniel Juhra, einer der beiden freundlichen Chefs. Das Restaurant befindet sich parterre in einem liebevoll sanierten historischen Gebäude mit Geschichte.
Während man an rustikalen Holztischen auf mit bayrischen Motiven versehenen Stühlen Platz nimmt, schweift der Blick über das weiß strahlende Kreuzgewölbe des Restaurants. "Im Sommer wird dann wohl auch noch das Kellergewölbe fertiggestellt sein. Dann ist Platz für weitere 60 Gäste, im kühlenden Gemäuer", erzählt Daniel Juhra. Bislang bietet das Kügelgenhaus schon 65 Plätze. Hinzu kommen die Flaniersitzplätze vor der Wirtschaft und 16 weitere Sitzgelegenheiten im beschaulichen Lichthof.
Verwöhnt werden die Besucher im Restaurant von Montag bis Sonntag ab 11.30 Uhr (das Ende ist offen) mit bayrischen und nichtbayrischen Köstlichkeiten. Biersuppe mit Schnittlauch zum Beispiel kann man sich für 3,50 Euro schmecken lassen. Weißwurst mit Laugenbrez'n und süßem Senf gibt es für 4,90 Euro.
Genauso bayrisch schmackhaft klingt der Kassler-Sauerkraut-Auflauf. Und die Schweinshax'n mit Sauerkraut und Klößen fehlt natürlich auch nicht auf der Speisekarte. Weitere Fleischgerichte, wie Wellfleisch mit Sauerkraut und Kartoffeln oder Schnitzel als Pfannengericht, sollen die Besucher außerdem verwöhnen. Für Vegetarier und Kinder ist ebenso gesorgt.
Als Süßspeise klingen Kartoffelpuffer mit Apfelmus oder Quarkkeulchen mit Apfelmus und Sauerkirschen sehr verlockend. Das Bier vom Fass kommt - klar - aus Bayern: Hofbräu-Bier hell, dunkel und als Weizen zapft Daniel Juhra auch mal selber für die Gäste. Er zapft ebenso Sächsisches, wie das Pils von Sternquell.
Das HB-Kügelgenhaus befindet sich in einem Ende des 17. Jahrhunderts im Rokoko-Stil errichteten Wohnhaus, benannt nach dem Maler Gerhard Kügelgen. Auch Johann Wolfgang von Goethe saß hier schon - Modell für ein Porträt. Heute könnt Ihr dort sitzen und es Euch schmecken lassen.
Zu finden in:
Dresden, Hauptstraße 13Telefon (0351) 563 31 26
Internet:
www.hb-kh.deWort: Maria Jade / Bild: T.K.
BLITZ! DRESDEN
weitere Themen in diesem Monat:
Gastrovorstellungen 2011:
- Evergreen
- Stadt Dresden
- Villa de Baron
- Club Puschkin
- Sarrasani
- Sportsbar
- Steakhaus
- Fahrenheit
- Hühnerhaus Dresden
- Sommers Kurhaus
- Restaurant Vincent
- Kochloft
- Steiger am Landhaus
- Shou Sushi
- Hot Wok
- Augustiner
- bean&beluga
- Delizia in der Villa Emma
- Espitas
- Mai An Sushi
- Mangoo
- Sushi & Wein
- La Campagnola
- Lindenschänke
- Truffaldino
- El Rodizio
- Kraftwerk Mitte
- New In Town
- Restaurant Ven
powered by:
