
Club Mensa

The KVB

Puhdys

Kraftwerk Mitte

Belladonna

DJ Scream

Steaming Satelites

Helheim
Studentischer Neujahrsstart
Der Club Mensa lädt ein zum Neujahrsstart mit Musik aus
allen Bereichen und Getränken zu unschlagbar günstigen
Studentenpreisen. Da kann, kurz vor der Prüfungszeit noch mal
richtig gefeiert werden. Bis 23 Uhr ist der Eintritt frei, den Sekt
gibt's die ganze Zeit kostenlos. Ein wenig zusammenreißen sollte man
sich allerdings schon, denn die einzigartige Lage des Clubs
erfordert Selbstbeherrschung. "Nach einem kleinem Treppenaufstieg,
88 Stufen, und einem Zwischenstopp an unserer Garderobe ist man ganz
oben in ca. 40 m Höhe über Dresden zum Feiern angelangt." Für alle,
die nicht so gut zu Fuß sind, steht aber ein Aufzug zur Verfügung.
18. Januar
Club Mensa (Reichenbachstraße 1)
Dunkler Tanzen
The KVB nennt sich das Ein-Man-Projekt von Klaus von Barrel.
Derzeitiger Aufenthaltsort des Musikers von Suicide Party:
Southhampton, London. Ein gutes Pflaster für die düster-energetische
Musik abseits üblicher Grufti-Weltschmerz-Pose. The KVB mixt
Synthie-Dark-Wave mit Post-Punk und Psychedelic und braucht dazu
nicht viel mehr als einen Roland 808 für den Rhythmus und einen Korg-Synthie.
Dazu gibt's Gesang und rückkopplungsverzerrte Gitarre. Nicht von
ungefähr erinnert das an The Jesus And The Mary Chain. Deren Sound
hört man in der aktuellen Szene zwar kaum noch, aber vielleicht
ändert The KVB das wieder.
19. Januar
Ostpol
Puhdys ohne Strom
Ende 2009, Anfang 2010 tourten die Puhdys durch kleine,
ausgesuchte Konzertsäle, um ihre größten Erfolge akustisch
vorzutragen. Das Ergebnis gab es dann auf der Doppel-CD "Akustisch -
Die Hits live" zu hören. "Perlenfischer", "Hiroshima" oder die
"Rockerrente" ließen sich in völlig neuem Gewand wieder entdecken.
Zu dieser Entdeckung geben die Ostrocker jetzt denen die
Gelegenheit, die das Ereignis bisher verpasst haben. Dabei kommen
auch einige Songs zu Ehren, die nicht bei den großen
Open-Air-Konzerten zu hören sind. Mit dabei sind diesmal wieder zwei
Puhdys-Söhne: Andy Birr an der Gitarre und Nick Scharfschwerdt an
den Percussions.
20. Januar
Alter Schlachthof
Kraftwerk rockt und sendet
Jeden Freitag rockt die Friday Club Session das Kraftwerk
Mitte. Los geht es um zehn, wer bis elf kommt, spart den Eintritt,
bis Mitternacht gibt es zudem ein Freigetränk. Gefeiert wird zu
ausgewählten House- und Black-Music-Sounds. An den Plattentellern
stehen die besten heimischen DJs und es wird animiert, was das Zeug
hält: Mit Wasser, Feuer und Laserstrahl. Nicht zu vergessen die
Großbildleinwand mit professionellem Videomixing, das bunte Welten
in die Industriearchitektur zaubert. Der musikalische Teil des
Abends wird per Radio über den Äther versendet, so dass auch die
Daheimgebliebenen mitfeiern können und die Spätausgeher auf dem
Laufenden sind.
20., 27. Januar, 3., 10. Februar
Kraftwerk Mitte
Emotionaler Rock
Das italienische Quintett Belladonna wurde 2008 als Band
ohne Vertrag mit einem Major-Label gleich zweimal für den Grammy
nominiert. Auf MySpace hörten sich über eine Million Nutzer die
Musik vom selbstproduzierten, mittlerweile legendären Debüt-Album "Metaphysical
Attraction" an. Auftritte mit den Nine Inch Nails, Korn und
Iron-Maiden-Shouter Bruce Dickinson waren die Folge. Das zweite Werk
der Italiener, "The Noir Album", das ebenfalls zahllose positive
Reaktionen bekam, produzierte Sylvia Massy, die u.a. für Tool und
System of a Down an den Reglern saß. Mit "And There Was Light" liegt
nun die dritte, wieder beeindruckende Platte vor.
21. und 22. Januar
UFA Kristallpalast und Puschkin
Schoko mit Aggro
Ein Stelldichein der guten Laune und eine heiße Mischung aus
aktueller und klassischer Black Music mit R&B und Party-Smashern
verspricht die Chocolate Night. Jeff-4-Live hat sich den Kollegen DJ
Scream (Foto) eingeladen, der in München die Hüften im P1 zum
Kreisen bringt. Und nicht nur das: Screams Weg führte ihn vom
Neighborhood-Plattenladen und die Underground-Rap-Clubs seiner
Heimatstadt bis hin zum Residenten-Job im Pacha München und als DJ
quer durch die Welt. Nicht zu vergessen seine Produzentenarbeit für
Aggro Berlin unter dem Pseudonym Goofiesmackerz, gemeinsam mit
Kollege Elias. Ihre Skills stellten die beiden unter anderem für
Sido, B-Tight, Jan Delay und Fler unter Beweis.
28. Januar
Blauer Salon
Satelliten im Höhenflug
Die Steaming Satelites (Foto) kommen aus Österreich und
machen großartigen Indie-Rock, der tief in der Musik der 1970er
verwurzelt ist. Led Zeppelin ohne Blei, die sphärischen Sounds von
Pink Floyd und die Aussagekraft Bob Dylans kombiniert die Band mit
elektronischen Parts und exzessivem Synthie zu einem modernen Sound,
der ihnen unter anderem den Respekt und die Freundschaft von
Portugal The Man einbrachte. Mit nur einem Album im Gepäck zogen die
Salzburger eine US-Tour an Land, spielten unter anderem mit Thin
Lizzy, Monster Magnet und International Noise Conspiracy. Da ist
noch Großes zu erwarten!
4. Februar
Beatpol
Finsternis und Pathos
Helheim (Foto) ist eine von Norwegens ältesten und am
meisten verehrten Viking-Metal-Bands. Neben den Referenzen an das
historische Erbe der Nordmänner finden sich im Helheim-Sound
Anklänge an modernen Black Metal, so dass Finsternis und Pathos eine
unheimlich kraftvolle Symbiose eingehen. Nachzuhören auf dem
aktuellen Album "Heidindómr ok mótgangr", einem epischen Werk, das
Helheim in Bestform zeigt. Live zu erleben im SkullCrusher. Mit von
der Partie sind die Annaberger Black-Metal-Legende Eminenz sowie die
Sachsenkrieger von Saxorior, die ihr Schwarzmetall mit
mittelalterlichen Melodien einfärben.
11. Februar
SkullCrusher
Wort: Nico Schröder / Bild: P.D.