
Geburtstagsparty im Pe1

Festival in Elend bei Sorge

Lostprophets

The Doors Experience

The Jailbreakers

Madball

Huey Colbinger

Ray Dorset

DJane Anastasia

Phillip Boa
Perfekte Geburtstagsparty
Am 17. Juli wird im Pe 1 wieder Freibier ausgeschenkt. Der
Grund für diese jährlich einmalige Ausschüttung ist der sechste
Geburtstag der Diskothek am Großen Sandberg Nummer 10. Der
Undergound-Club im Herzen der Stadt hat aber mit 100 Litern Fassbier
die Spendierhosen noch nicht komplett geleert, denn den Eintritt
gibt es auch geschenkt. An den Decks steht unter anderem DJ Jenu und
hängt die Nadel in die Rille. Und glaubt man den unbekannten
Schreibern diverser Szeneblogs, scheint die Art, wie er auflegt,
"echt geil" zu sein. Kostenloser Eintritt, Freibier, "geile" DJs -
klingt nach einer perfekten Geburtstagsparty.
17. Juli
Pe 1
Ohne Elend und Sorge
Elend bei Sorge am Fuße des Brockens. Der Name scheint
Programm. In dieser Region, in der man die Kartoffeln noch mit Pfeil
und Bogen fängt und Historienfilme dreht, ohne Kulissen aufzubauen,
geht eigentlich nichts, außer wandern und mit einer Dampflok durch
die tundraartige Landschaft tuckern. Nur einmal im Jahr, am 30. und
31. Juli, beim Festival Rocken Am Brocken geht hier richtig die Post
ab. Und keine Sorge, das Line-Up ist alles andere als elend. Biffy
Clyro, The Busters, Dúné, Gisbert zu Knyphausen, um nur einige zu
nennen. Ein geiles Festival mit besonderem Charme
30. und 31. Juli
Elend bei Sorge (Harz)
Festival zum Sondertarif
Drei Tage volles Programm und fette Party versprechen viele
Festivals. Doch dieses Angebot hat dann auch seinen Preis. Die
XXL-Euro-Marke schaffen mittlerweile die meisten Festivals. Nicht so
die Jump Comunity Party, die vom 30. Juli bis zum 1. August in
Ferropolis stattfindet. Das Drei-Tage-Ticket hier kostet lediglich
29 Euro, wobei der preiswerte Eintritt nicht gleichbedeutend mit
einem billigen Programm ist. Neben den Headlinern von Skunk Anansie
und nationaler Prominenz wie Unheilig, werden auch die walisischen
Rocker von Lostprophets (Foto) dem Publikum auflauern.
30. Juli bis 1. August
Gräfenhainichen, Ferropolis
The Doors erleben
2000 fanden sie wieder zusammen. Die Doors feierten gut 30
Jahre, nachdem ihr Frontman Jim Morrison tot in einer Pariser
Badewanne gefunden wurde, Reunion. Den Gesangspart übernahm Ian
Astbury, der mit der Band The Cult berühmt geworden war. Mit ihm
sind zwei der ehemaligen Doors-Musiker seit 2002 auch wieder auf
Tournee, allerdings führte ein Namensstreit dazu, dass sie
mittlerweile als Riders on the Storm unterwegs sind. Viel ist also
nicht mehr übrig von einer der größten Bands der Rockgeschichte und
es bedarf anderer, die Songs von The Doors in Erinnerung zu halten.
Die Cover-Band The Doors Experience (Foto) tut genau dies. Ende Juli
auch in Halle.
31. Juli
Objekt 5
Jubiläum in Landsberg
Am 31. Juli spielen The Jailbreakers auf der Felsenbühne in
Landsberg. Sowohl Bühne als auch Band sind legendär und weit über
die Stadtgrenzen bekannt. Die Felsenbühne bringt seit Jahren Acts in
das kleine, verschlafene Städtchen. Bands die, sonst nur in
Metropolen spielen. Suzi Quatro zum Beispiel (7. August) oder
Michael Wendler (13. August). Zum zehnten Mal kommen AC/DC. Nicht im
Original, aber fast so gut wie Angus und Co.. The Jailbreakers
(Foto) sind wohl die beste AC/DC-Cover-Band im Land. Die großen Hits
der Bon-Scott-Ära bringt keiner so authentisch rüber wie die Jungs
rund um Sänger Jens Thorun.
31. Juli
Landsberg, Felsenbühne
Punk an der Elbe
Torgau ist ein beschauliches Städtchen in Nordsachsen, das
u.a. für sein Schloss, vor allem aber für seine Geschichte berkannt
ist. Am Elbufer bei Torgau trafen 1945 Sowjet- und US-Armee
aufeinander. Auf eine ganz ordentliche Historie, wenn auch nicht mit
weltpolitischer Tragweite, kann auch das Endless Summer Festival
verweisen. Bereits zum 13. Mal findet das Punkrock-Ereignis in
Torgau statt. Headliner in diesem Jahr sind Madball (Foto). Die 1988
gegründete New-Yorker Hardcore-Punk-Band gilt als stilprägend und
wird als ein weiteres Kapitel in die Geschichtsbücher des Endless
Summer Festivals eingehen.
12. bis 14. August
Torgau, Entenfang
Colbinger in Mexiko
Wer es mexikanisch braucht, fliegt nicht nach Mittelamerika,
sondern zum Uniring. Gegenwärtig ist das Enchilada empfehlenswerter
als das Original, denn in das Land, an dessen Strand man von selbst
eingeölt wird, will man eigentlich nicht hin. Am 13. August, ab 20
Uhr, aber trefft Ihr im Enchi auf die Band Colbinger, die dann ein
kleines, feines Konzert spielen. Der 33jährige Sänger und Gitarrist
Huey Colbinger textet und komponiert alle Songs in Eigenregie, und
auch wenn diese Musik nicht wie Mittel-, eher wie Nordamerika klingt
und an Pearl Jam erinnert, ist sie die Kurzreise zum Mexikaner
allemal wert.
13. August
Enchilada
Mr. Boogie Woogie
Ray Dorset (Foto) kann man mit einiger Sicherheit als eine
Koryphäe des europäischen Blues und Boogie Woogie bezeichnen. Mit
seiner Band Mungo Jerry prägte er die amerikanischen Stile auch auf
dem alten Kontinent. Bis heute blieb er seiner Musik treu und tourt
mit wechselnden Formationen durch Europa. In Mitteldeutschland macht
er dabei nur selten Halt. Umso mehr ist allen Fans von "In The
Summertime", "Baby Jump" oder "Lady Rose" der Auftritt in der
Konzerthalle Ulrichskirche zu empfehlen. Neben Altmeister Dorset
stehen dort auch die deutschen Blues-Musiker Stoffie Steinbach und
Michael Maas auf der Bühne.
13. August
Konzerthalle Ulrichskirche
Das nächste große Ding
"The Next Big Thing" nennt Heise seinen Club-Abend am 28.
August im Atrium des Audimax der Hochschule Anhalt Dessau vis á vis
dem Bauhaus. Heise ist ein mehrfach ausgezeichneter Audi-Händler
(Dessau, Köthen, Wittenberg), Anlass ist die Präsentation des neuen
Audi A1. Zum Line-Up des Abends gehört die ehemalige MTV-Moderatorin
und DJane Anastasia (Foto), die Los Twang! Marvels sowie Topmodel
und Samavayo, alle aus Berlin. Karten für diesen außergewöhnlichen
Club-Abend gibt es vorerst nur auf persönliche Einladung, ein
begrenztes Kontingent wird aber auch frei verkauft. Mehr dazu unter
www.audi-nextbigthing.de.
28. August
Dessau, Hochschule Anhalt
Boa mit Bobo
Auch wenn man es denken könnte, Phillip Boa (Foto) and the
Voodooclub haben nichts mit Schlangen oder okkulten Mächten zu tun.
Der Dortmunder Künstler und seine Band überzeugen viel mehr seit
Jahzehnten mit Independent-Musik und sind anlässlich ihrer
Albumveröffentlichung "Exile On The Strait Street" auf den Bühnen
Deutschlands unterwegs. Beim Konzert in Halle gibt es zusätzlich
noch ein besonderes Schmankerl. Als einer von drei Special-Guests
wird die hier verwurzelte Formation Bobo In White Wooden Houses
auftreten, deren Frontfrau Bobo vielen als himmlische Stimme im
Rammstein-Song "Engel" bekannt sein dürfte.
11. September
Steintor-Varieté
Wort: Felix Till, Julius Lukas / Bild: Danny Lechanteur,
Bart E. Streefkerk, P.D.