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Manfred Maurenbrecher Manfred Maurenbrecher

Manfred Maurenbrecher

Von Berlin nach Beulbar


Der sehr empfehlenswerte Berliner Geschichtenerzähler und Liedermacher Manfred Maurenbrecher kommt nach Beulbar bei Jena, mit einer neuen CD "Wallbreaker".

BLITZ!: Das Konzert in Beulbar ist das erste nach dem Release-Konzert in Berlin. Inwieweit wird es auch am 24. Juni um Ihre neue CD "Wallbreaker" gehen?
Manfred Maurenbrecher: Die "Wallbreaker"-CD ist letzten Herbst entstanden und enthält das Programm, das ich damals eine Woche lang im Berliner Mehringhoftheater gespielt habe. Wir haben aber keinen ganzen Abend dokumentiert, sondern ein paar Stücke von anderen Auftritten dazugenommen, die dort besonders gut gelungen waren, in Dresden zum Beispiel oder Hannover. Ein Thema dieses Programms ist das Reisen, und natürlich werde ich auch in Beulbar Lieder spielen, die damit zu tun haben - besonders auch, weil mit Wilfried Mengs und Rick Palieri zwei echte "Reisende" in Sachen Musik mit dabei sind. Aber ich hoffe auch, bis zur Berliner CD-Premiere - und also auch bis Beulbar - noch zwei, drei neue Stücke fertig zu haben, die mir jetzt so im Kopf herumschweben.

BLITZ!: Warum überhaupt "Wallbreaker"? Das klingt nach Kennedy, Reagan oder Wrestling ...
M.M.: Na, eigentlich ist es doch nur die direkte Übersetzung meines Nachnamens ins Englische. Ich wollte damit die internationale Stufe meiner Karriere einleiten ...

BLITZ!: Voriges Jahr saßen Sie bereits "Im Zug zwischen Leipzig und Erfurt", die Episode ist auf "Wallbreaker zu hören. Geht's auch mit der Bahn nach Beulbar?
M.M.: Leider nein, denn dort, wie auch am nächsten Tag in Dresden beim Elbhangfest, ist kein echtes Klavier vorhanden, und ich muss mein Keyboard mitbringen. Das mache ich nur, wenn's sich nicht vermeiden lässt. Meistens fahre ich von Ort zu Ort mit der Bahn.

BLITZ!: Welche Ihrer vielen Lieder singen Sie derzeit am liebsten? Die neuen? Oder ältere Wiederentdeckungen? Und: Gibt es einen Allzeit-Favoriten?
M.M.: Ja, ein paar der neuen, "Schräge Straße" und "Weg aus dem Tal". Eine ältere Wiederentdeckung ist "Durch die Wand", mit dem die CD ja anfängt - was auch wieder zum Titel passt. Und das Lied, das ich wohl am meisten gesungen habe, ist das "Fahrrad". Manchmal lass ich es weg, aber dann tut's mir eigentlich gleich wieder leid darum ...


Internet:

www.maurenbrecher.com


Wort: Ernie Le Coq / Bild: Kristjane Maurenbrecher