Achim Mentzel und Oliver Kalkofe in Erfurt
Dem heutigen Fernsehprogramm trauen sie nicht mehr
Die Erfurter Alte Oper beherbergt am 12. November die oben abgebildeten Spaßvögel Achim Mentzel und Oliver Kalkofe (von links), beide sind fernsehpräsent und Fernsehkritiker. Mit ihrem "Gernsehclub" kommen sie zu einer exklusiven Sondervorstellung und Premiere in die Landeshauptstadt, drücken einen Abend lang ihre Finger auf die Fernbedienung und präsentieren uns auf großer Leinwand unter anderem Höhepunkte der Fernsehserie "Kalkofes Mattscheibe". Wir sprachen zuvor ein paar Sätze mit Oliver Kalkofe, der sich einst auch über Achim Mentzel und dessen Sendungen lustig gemacht hatte, geistreich Kontra bekam und gewissermaßen einen neuen Freund gewann ...
BLITZ!: Was alles gehört für Sie zu einem gelungenen Fernsehabend?
Oliver Kalkofe: Vor allem ein gutes Programm, das dann meist von DVD, denn dem TV-Programm traue ich nicht mehr. Dann möglichst noch ein guter Rotwein, ein paar Kerzen an und meine Frau an die Seite - und es kann losgehen!
BLITZ!: Was würden Sie unternehmen, wenn Sie Bundesfernsehminister wären?
O.K.: Ich würde alle TV-Verantwortlichen zwingen, alle von ihnen produzierten Programme in voller Länge selbst anzuschauen, was kaum einer von denen noch tut. Das Programm würde schlagartig besser werden, denn keiner von denen würde seine eigene Lebenszeit mit einem derartigen Müll vergeuden wollen.
BLITZ!: Wann waren Sie das letzte Mal bei Achim Mentzel im Spreewald zu Besuch?
O.K.: Genau weiß ich das nicht mehr, aber da hatte ich noch ein Visum, und das war, bevor Achims Haus zum Weltkulturerbe gekürt und zum Zonenzausel-Sperrgebiet erklärt wurde. Ich habe aber einen neuen Besuchsschein für 2015 beantragt.

