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Gosenschenke "Ohne Bedenken"

Gosenschenke "Ohne Bedenken"

In Biergärten und auf Freisitzen - Teil 1

Lust auf Sonne & Bier


Der Sommer kann kommen! Mit ihm kommt die Lust am Ausflug ins Grüne oder wenigstens einer Verschnaufpause in den grünen Stadtinseln. BLITZ! hat von allem etwas im Angebot. Am schönsten ist die Biergartenzeit natürlich, wenn die Sonne scheint und ein kühles Bier Abkühlung verspricht. Und da gibt es für jeden Geschmack etwas in Leipzig.


Gosenschenke "Ohne Bedenken"

Gosenschenke "Ohne Bedenken"

Gosenschenke "Ohne Bedenken"

Die Gosenschenke gehört zum kleinen Kreis der wirklich wichtigen Leipziger Lokale. Im Sommer lockt hier, im eigentlichen Herzen von Gohlis, ein paar hundert Meter nördlich des Zoos, nicht nur der größte, sondern auch der schönste Biergarten der Stadt. Als Beweis dürfte genügen, dass der Verein zum Erhalt der bayrischen Wirtshaus- und Biergartenkultur das Lokal im vergangenen Jahr zur Nr. 3 der schönsten Biergärten Deutschlands gewählt hat.
Man kann schwerlich behaupten, Leipzig zu kennen, ohne Gose gekostet zu haben. Doch Achtung: Wenn ein Leipziger "Die Gose" empfiehlt, so kann er damit das Getränk oder die danach benannte Schenke meinen. Der Name des Lokals wird in der Umgangssprache so eingekürzt, denn die Einheimischen wissen nun mal, wo sie das Original suchen müssen.
Die heutige Gosenschenke war noch zu DDR-Zeiten der Ausgangspunkt zur Wiederentdeckung dieses faszinierenden Gebräus, das in den Sechziger Jahren in Vergessenheit geraten war. Ihr Name ist die Antwort, die der legendäre Oberkellner des Ur-Lokals den Gästen auf deren Frage, ob dieses hefetrübe Gesöff denn tatsächlich genießbar sei, stets in breitestem Sächsisch gegeben haben soll: "Ohne Bedenken!"
Gleich nach ihrer Gründung hatte die Gaststätte einen russischen Stammgast, der in Dresden beim KGB arbeitete und in geheimer Mission öfter in Leipzig weilte: Der Mann heißt Wladimir Putin, und was er am liebsten aß, steht auch heute noch auf der Karte: Das Schweinsteak "Cajeris Liebling", benannt nach dem Gründer der Kneipe.
In der Gosenschenke ruht man sich aber nicht auf der Tradition aus. Neben der erfrischenden Gose in den unterschiedlichsten Varianten mit Sirup oder Likör und der deftig-sächsischen Küche ist unter dem Blätterdach der alten Bäume auch immer etwas los. Bei freiem Eintritt gibt es regelmäßig Grill- und Biergartenfeste mit Live-Bands von Blues bis Brass.
Zu Himmelfahrt ist bereits ab 10 Uhr geöffnet. In dieser Saison wird am 10. Juni das Jubiläum "30 Jahre Wiedereröffnung des Biergartens 1987" gefeiert, von der Bühne aus werden King Kreole für ordentliche Stimmung sorgen. Darf auch getanzt werden? Ohne Bedenken!

Menckestraße 5 · Telefon (0341) 566 23 60
www.gosenschenke.de

Gosenschenke "Ohne Bedenken"

Gosenschenke "Ohne Bedenken"

Gosenschenke "Ohne Bedenken"

Gosenschenke "Ohne Bedenken"

Gosenschenke "Ohne Bedenken"

Gosenschenke "Ohne Bedenken"



Biergarten am Haus Auensee

Biergarten am Haus Auensee

Biergarten am Haus Auensee

Biergartenzeit auch am wunderschönen Haus am gleichnamigen Auensee: Der idyllische Fleck mit seinen Auewaldausläufern, den Streuobstwiesen und Feuchtbiotopen sowie mit einem schönen Spielplatz und der Parkeisenbahn gehört zu den klassischen Ausflugszielen: Er ist zu Fuß und per Rad leicht erreichbar, liegt nah an der City und trotzdem komplett im Grünen. Zum Besuch gehört natürlich auch die Rast im geräumigen Biergarten am alten & neuen Ballhaus bei einem frischgezapften kühlen Blonden - für die Kids natürlich rote Limo - und den beliebten Biergartenklassikern vom Grill. Darüber hinaus gibt es aber auch frischen Blechkuchen mit Sahne.

Gustav-Esche-Straße 4 · Telefon (0341) 48 40 00
www.haus-auensee-leipzig.de



Domholzschänke

Domholzschänke

Domholzschänke

Am Ort einer Jagdhütte gelegen, in der sogar Sachsens König oft Rast machte, ist die 1926 eröffnete Schänke im Auenwald heute die Mutter der Leipziger Ausflugsgastronomie. Die Kinder toben auf dem Spielplatz, für die Erwachsenen spielt einmal monatlich die Blasmusik zum Frühschoppen. Und wenn das Wetter mal nicht in den großen Biergarten einlädt, bietet sich ein gemütliches Restaurant. Auch Kamin- und Jagdzimmer fehlen nicht - es gibt sogar eine kleine Pension. Die Küche ist frisch, regional und saisonal, es werden immer ausgesuchte Wildspezialitäten angeboten. Mittwochs lockt "Schnitzel satt" (15 Euro), Donnerstag ist Haxentag (10 Euro fürs Kilo).

Schkeuditz · Domholz 1 · Telefon (03 42 05) 410 61
www.domholzschaenke.de



Meri Sauna

Meri Sauna

Meri Sauna

Eigentlich ist der Kulki ja der Kulkwitzer See. Und eigentlich ist die Meri Saua viel mehr, nämlich eine richtige Saunalandschaft. Der See wurde vor drei Jahren in einer Umfrage zum schönsten in Deutschland gewählt und auch die Sauna hätte gute Chancen auf eine Top-Platzierung, würde mal eine Erhebung gemacht werden. Hier aber geht es um den schon jetzt kultigsten Sauna-Biergarten des Landes mit seiner vorzüglichen Küche. Wer einen Anlass braucht: Am 25. Mai ist Herrentags-Sauna und von 10 bis 23 Uhr für alle geöffnet. Nach Pfingsten gibt es dann wieder das verlockende Sommerticket für 17 Euro, mit dem man den idyllischen Saunagarten mit Schwimmteich und vollen Saunagenuss erleben kann.

Markranstädt · Karlstraße 91 · Telefon (03 42 05) 41 72 02
www.meri-sauna.de



Stelzenhaus

Stelzenhaus

Stelzenhaus

Vielleicht das in sich stimmigste Restaurant der Stadt. Gelegen an der schönsten Stelle des Karl-Heine-Kanals mit einem für den urbanen Raum traumhaften Panorama, fasziniert die geschmackssichere Umsetzung der sachlich-offenen Industriearchitektur aus der technischen Moderne in ein Restaurantambiente, das wie kein zweites die Vorzüge der Küche schon durch die Raumatmosphäre transportiert: Überraschend in der Komposition, aber klar durchdefiniert, handwerklich nahezu perfekt, dabei mit viel Liebe gemacht, ohne überflüssige Schnörkel, doch mit Sorgfalt und Hingabe bis ins Detail. Auf dem Freisitz gibt es eine preislich sehr freundliche Bistrokarte. Unbedingt reservieren!

Weißenfelser Straße 65h · Telefon (0341) 492 44 45
www.stelzenhaus-restaurant.de



Wort: FW / Bild: Torsten Reineck, Norbert Meyer, Gosenschenke, Haus Auensee, Stelzenhaus