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Widows - Tödliche Witwen

Widows - Tödliche Witwen


Regisseur Steve McQueen (für "12 Years a Slave" erhielt er 2014 einen Oscar für den besten Film) bleibt sich treu in seinem auf der gleichnamigen britischen Mini-Serie basierenden Thriller: Er verknüpft eine spannende Geschichte um drei Witwen und eine ihnen als geniale Fahrerin aushelfende Friseurin mit Gesellschaftskritik und zeichnet zugleich ein bitteres Bild des vor dem Abgrund stehenden Chicagos. Drei Gangster kommen bei einem Coup durch eine Explosion ums Leben. Einer der führenden Männer der Unterwelt, der auch noch gerade in den Wahlkampf zieht, verlangt von einer der Witwen zwei Millionen Dollar zurück. Die hat sie aber nicht, und daher aktiviert sie die beiden anderen, um einen noch von ihrem Mann ausgetüftelten Raub in die Tat umzusetzen. Das ist das, was die den Tod ihrer Männer so unterschiedlich verarbeitenden Frauen von nun an miteinander verbindet in der Hoffnung auf ein neues Leben...
Robin Hood

Robin Hood


Der Regisseur sagt, sein Robin Hood sei ein "militarisierter Anarchist", woraus man durchaus schließen kann: Hier geht es so richtig zur blutigen Sache. Der das sagt, heißt Otto Bathurst, dessen actionreichen Bilder den Zuschauern der Gangsterserie "Peaky Blinders" als Markenzeichen bekannt sind. Die Geschichte ist in ihrer Grundstruktur natürlich geblieben: Robin nimmt von den im Überfluss lebenden Reichen, um es den Armen zu geben, ist dabei keineswegs zimperlich, und irgendwann tritt dann auch noch die hübsche und willensstarke Marian (Eve Hewson) in sein Leben. Robin mit Maske und Pfeil und Bogen wird von Taron Egerton verkörpert (der spielte mit seinen gerade 28 bereits die Hauptrollen in "Kingsman - The Secret Service" und in "Eddie the Eagle"), und Kumpel Little John wird von Jamie Foxx dargestellt. Und noch ein Name sei genannt: Leonardo DiCaprio. Der hat allerdings eine ganz andere Rolle übernommen, nämlich die des Produzenten.
Bild: Twentieth Century Fox Bild: Studiocanal
The Lego Movie 2

The Lego Movie 2


Was einmal weltweit funktioniert hat, ruft mal wieder nach Fortsetzung… Fünf Jahre nach dem ersten Streich folgt folgerichtig der zweite.
Damals war es der böse und rücksichtslose Lord Business, der die Steinstadt terrorisierte. Diesmal kommt die Gefahr aus dem All, und da es ja bekanntlich auch für die Kleinsten entsprechende Bausteine namens Duplo gibt, kommen die diesmal auch mit ins Spiel. Ausgerechnet sie (oder folgerichtig sie, denn schließlich sind die weitaus größer) verkörpern die Invasoren aus dem All, die es zu besiegen gilt. Die Helden aus dem ersten Teil, der tollpatschige Emmet, seine Freundin Lucy, Batman und andere Bewohner von Bricksburg geraten dabei unter anderem in ein merkwürdiges Universum, in dem ständig gesungen wird. Aber was tut man als harmoniesüchtiger Liebhaber nicht alles, um seine geliebte Lucy zurückzuholen. Klingt martialisch, ist aber natürlich wieder familienfreundlich.
Bild: Warner Bros.
Glass

Glass


Und nicht nur bei Familienfilmen wird einem Erfolg noch eins draufgesetzt, so auch beim Psychothriller "Split", der ja bereits eine Fortsetzung von "Unbreakable - Unzerbrechlich" war. Jetzt treffen also die Figuren aus den beiden Vorgängern aufeinander. Es endete ja damit, dass eine Frau beim Sehen eines TV-Berichtes auf Parallelen zu anderen Verbrechen hinweist, die von einem Mann im Rollstuhl geplant wurden. Der heißt Glass (Samuel L. Jackson) und gibt dem dritten Teil nicht nur seinen Namen, sondern zieht offensichtlich auch im Hintergrund die Fäden. Bruce Willis als Dunn ist ebenfalls wieder mit von der Partie, und natürlich James McAvoy als Kevin Crumb, der Mann mit der multiplen Persönlichkeitsstörung. Die Bestie in ihm hat schon ein paar Morde begangen, ist aber noch immer auf freiem Fuß, und die Gefahr besteht, dass er noch mehr Opfer finden wird. Dunn klebt an seinen Fersen, will ihm das Handwerk legen.
Bild: Warner Bros. Bild: Walt Disney Germany
Juliet, Naked

Juliet, Naked


Britisches Kino kann bekanntlich richtig gut sein so mit einer gewissen Leichtigkeit, ganz besonderem Humor und irgendwie frisch. Diesen hier hat das wahrlich immer auf der Suche nach besonderen Perlen seiende Sundance Filmfestival schon rausgepickt und eingeladen: Die Beziehung zwischen Annie (Rose Byrne sehr sympathisch spielend) und Duncan (Chris O'Dowd) ist wahrlich nicht von Leidenschaft geprägt. Einzig, wenn es um den geheimnisvollen Musiker namens Trucker Crowe geht (Ethan Hawke passt wie die Faust aufs Auge), kommen noch wahre Emotionen unter den beiden auf. Nach 20 Jahren veröffentlich dieser nun endlich wieder ein neues Album namens "Juliet, Naked". Duncan als bedingungsloser Fan ist restlos begeistert davon. Annie hingegen zerreißt es in einem Onlineforum. Und wer reagiert auf diese Kritik? Der Musiker höchstpersönlich. Eine kleine Perle, die man unbedingt auf großer Leinwand sehen sollte.
Gegen den Strom

Gegen den Strom


Filme aus Island sind in den deutschen Kinos eher Mangelware. Gut, ist ja schließlich auch ein kleineres Land, aber dafür ist man immer besonders gespannt, wenn von dort aus ein Streifen den Weg in unsere Lichtspielhäuser findet. Und Liebhaber von skurriler Situationskomik sollten daher den hier auf keinen Fall verpassen: Eine eher unauffällige 50-jährige Chorleiterin führt ein heimliches Doppelleben. Sie steckt hinter den ominösen Umweltaktivistin, die sich "The Woman of the Mountain" nennt und gegen die örtliche Aluminium-industrie mit allen Mitteln wie Vandalismus und Industriespionage kämpft und der es gelingt, Verhandlungen mit internationalen Investoren zu stoppen. Wenn da nicht die fast vergessene Sache mit dem Adoptionsantrag wieder hochkäme. Bringt alles durcheinander, aber ihr großes Ziel, das isländische Hochland zu retten, verliert sie dennoch nicht aus dem Auge. Sehr überzeugende Hauptdarstellerin übrigens!
Bild: Prokino Bild: Pandora Film
Holmes & Watson

Holmes & Watson


Nur vier Tage haben die zwei genialen Ermittler Zeit, um diesen Fall zu lösen. Diese Komödie bekommt hoffentlich weitaus mehr Zeit in unseren Kinos, um die geneigten Zuschauer zu begeistern. Die ist äußerst hochkarätig besetzt. In den Hauptrollen agieren nun im viktorianischen Zeitalter Will Ferrell als größter Detektiv aller Zeiten und John C. Reilly. als sein kongenialer Freund, Arzt, "Zwillingsbruder" und Holmes-Partner Dr. Watson. Zu ihnen gesellen sich Rebecca Hall als Dr. Grace Hart, Pam Ferris verkörpert Königin Victoria und Ralph Fiennes ist Holmes Erzfeind Professor James Moriarty. Er ist derjenige, der die Königin bedroht. Jetzt sind also die ungewöhnlichen Methoden, das Verkleidungsgeschick und der clevere Verstand von Holmes gefragt, um die Queen zu schützen. Und so ganz nebenbei räumt der Film auch mit solchen Unwahrheiten auf: Von wegen Selfies seien eine Erfindung unseres Jahrtausends...
Bild: Sony
BLITZ! Stadtmagazin

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Wort: Carola Kinzel