Bartlomiej Kiszka

Bartlomiej Kiszka

Bartlomiej Kiszka

Drei Spuren und drei Augen


Bartlomiej Kiszka fährt dreispurig, er malt, baut Skulpturen und Objekte aus Schrott und er fotografiert. "Die Bereiche beeinflussen sich gegenseitig", erzählt er. "Stoße ich in einem davon an Grenzen, dann wechsle ich das Metier." Dabei strebt Bartlomiej, genannt Bartek, keine Perfektion an und beschäftigt sich zum Beispiel auch mit Unschärfen, Grobkörnigkeit und Nicht-Motiven. In erster Linie allerdings beobachtet er mit einem großen und umfassenden Interesse das Leben.
Jahrelang experimentierte der in Leipzig wohnende Pole mit alter Fototechnik, entwickelte selbst, probierte aus. In einem Laden voller historischer Apparate in Krakau kam er sich einst vor wie in einer Wunderkammer, dort entdeckte und erwarb der damals Jugendliche eine Praktica. Ein zufällig anwesender amerikanischer Tourist bestärkte ihn: "Ja, die ist gut, kauf sie!"
Bartek, der bis dahin viel gezeichnet hatte, fotografierte jetzt oft - immer dann, wenn es realistisch aussehen sollte. Die Kamera und ihre Nachfolger wurden sein "drittes Auge", mit ihrer Hilfe sammelt er bis heute dokumentarische Szenen, Momente sowie Empfindungen. Galizische Friedhöfe, den Flohmarkt in Krakau und ein Leipziger Straßenfest bewahrt er auf Festplatte und Papier ebenso wie das Geschehen der Partyreihe Slawische Nacht, zu deren Veranstaltern er gehört. Zur Leipziger Nacht der Hausmusik am 25. November wiederum wird der Vielseitige erneut eine Kellerausstellung kuratieren. Bis dahin bekommt sein drittes Auge noch jede Menge zu sehen...

www.kiszka-art.de

Bild von Bartlomiej Kiszka

© Bartlomiej Kiszka

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